Peter Rutke als Vertreter der AfD in den Seniorenbeirat der Landeshauptstadt Wiesbaden gewählt

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Peter Rutke

Wiesbaden (7. November 2016). Mit dem 62-jährigen Frührentner Peter Rutke ist die AfD Wiesbaden erstmals im 1977 aus der Taufe gehobenen Seniorenbeirat der Landeshauptstadt vertreten.

Bei der Auszählung am Mittwoch, 2. November 2016, entfielen 6,5 Prozent der 22.810 abgegebenen Stimmen auf das AfD-Mitglied. Damit erzielte die AfD das drittbeste Ergebnis aller Parteien, die für den Seniorenbeirat kandidiert haben.

Erklärtes Ziel des früheren Kranken- und Altenpflegers ist es, sich verstärkt der Sorgen und Nöte der Wiesbadener Senioren anzunehmen und ihnen bei der Lösung ihrer Probleme zur Seite zu stehen. „Die Lebensumstände älterer Menschen müssen verbessert werden“, so Rutke.

Der aus Ostberlin gebürtige Peter Rutke war 1982 nach insgesamt neun Jahren Haft in diversen Strafanstalten der ostdeutschen Staatssicherheit – darunter in Berlin-Rummelsburg, Ichtershausen sowie dem berüchtigten Gefängnis im sächsischen Bautzen – durch die Bundesregierung freigekauft worden, um in der Bundesrepublik einen beruflichen Neuanfang zu wagen. Bereits zwischen seinen zermürbenden Haftstrafen in der DDR als Altenpfleger tätig, setzte Peter Rutke seinen Beruf auch nach der Umsiedlung in die Bundesrepublik fort, wo er bis zu seiner Frühverrentung auch als Erzieher und Krankenpfleger arbeitete.

Nicht die notwendige Stimmenzahl für einen Sitz im Wiesbadener Seniorenbeirat erhielten die 64-jährige Mady K. Hoffmann sowie der 66-jährige Peter Bauer auf Platz zwei und drei der AfD-Liste. Mit den drei Kandidaten war die AfD zum ersten Mal für den Seniorenbeirat angetreten.

„Wir freuen uns auf die konstruktive Mitarbeit in diesem anerkannten Gremium im Interesse unserer älteren Mitbürger“, betont AfD-Kreissprecher Eckhard Müller.

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