Mögliche Folgen eines Mangels an Demokratieverständnis

18155929_299358470477672_7460296881750612649_oWiesbaden (27. April 2017) Auch in Wiesbaden setzten Jusos, Grüne Jugend und Linksjugend durch, dass die von der Freien Walldorfschule organisierte Diskussionsveranstaltung mit der Jungen Alternative (JA) abgesagt wurde.

Da sich der Kreisverband der Jungen Alternative in der Landeshauptstadt erst im Mai 2017 gründen wird, gibt es hier noch keinen Kreissprecher der JA. Sonst hätte es eventuell auch heute Nacht in Wiesbaden eine Straftat gegeben.

Es sollte den verantwortlichen Politikern langsam endlich mal klar werden, dass es konkrete Folgen haben kann, wenn sie öffentlich einen Mangel an Demokratieverständnis zeigen. Das ist kein Verhalten, bei dem man einfach zur Tagesordnung über gehen kann, denn es ist ganz und gar nicht in Ordnung. Auch in Wiesbaden wird darüber noch im Stadtparlament zu reden sein.

 

Pressemitteilung Junge Alternative Frankfurt am Main

Vandalismus-Attacke gegen das Haus des Vorsitzenden der Jungen Alternative Frankfurt

Großflächiger Graffitiangriff verursacht Sachschaden in hohem vierstelligem Bereich. Indirekter Zusammenhang zwischen Straftat und vorherigen öffentlichen Äußerungen von Jusos, Grüner Jugend und Linksjugend möglich.

18193940_299358533810999_419973260683586396_nFrankfurt (27. April 2017). In der Nacht von Mittwoch, den 26. April 2017 auf Donnerstag, den 27. April 2017 ist auf das Haus vom Kreisvorsitzenden der Jungen Alternative Frankfurt ein großflächiger Graffitiangriff erfolgt. Auch die beiden Nachbarhäuser wurden in Mitleidenschaft gezogen. Es entstand Sachschaden in vierstelliger Höhe.

Die Graffitis wurden auf die Fassade von drei nebeneinanderstehenden Häusern gesprüht und erstrecken sich über Hausfassaden, Fenster, Türen, Rollläden und Briefkästen. Neben dem Schriftzug „FCK AFD“ wurde auch die Parole „Class Rassist“ auf eine Hauswand geschmiert.

Dominik Class, Vorsitzender der Jungen Alternative Frankfurt, weist diesen Vorwurf entschieden zurück. „Ich bin ein wertkonservativer Politiker, der vernünftige und seriöse Politik macht. Dieser Vorwurf geht völlig ins Leere. Er wird ja auch bezeichnenderweise überhaupt nicht begründet“.

Class, der auch Parteimitglied der Alternative für Deutschland ist, würde gerne mit den Tätern diskutieren, mit welchem Recht sie eigentlich Straftaten gegen ihn verüben und auch noch Nachbarhäuser anscheinend gezielt beschädigen.

Einen indirekten Zusammenhang zur Straftat sieht er in dem Boykott einer Diskussionsveranstaltung des Jugendforums in Frankfurt vor ein paar Tagen durch die hessischen Jugendorganisationen Jusos, Grüne Jugend und Linksjugend. Ähnliche Veranstaltungen in Limburg, Darmstadt und Wiesbaden waren von den drei politischen Gruppierungen kürzlich ebenfalls gezielt zu Fall gebracht worden.

18118956_299358617144324_3939665608348957712_nDie Begründung, die AfD sei nicht dem demokratischen Spektrum zuzurechnen, hatte den Wiesbadener AfD Kreissprecher Dr. Eckhard Müller am 23. April 2017 dazu veranlasst, Jusos, Grüner Jugend und Linksjugend einen „deutlichen Mangel an Demokratieverständnis“ vorzuwerfen.

Class schließt sich diesem Vorwurf nun an und präzisiert: „Solche öffentlich geäußerten völlig unzutreffenden Vorwürfe sind durchaus gefährlich. Denn sie bereiten, ob gewollt oder ungewollt, die gedankliche Legitimität für den nächsten Schritt vor, nämlich Straftaten gegen AfD-Politiker. Das sieht man jetzt an den Ereignissen der vergangenen Nacht.“

Class appelliert an Jusos, Grüne Jugend und Linksjugend: „Stellt Euch als Demokraten dem öffentlichen Diskurs mit den Demokraten der Jungen Alternative im demokratischen Wettstreit um die besten Argumente vor Publikum. Traut Euch!“

Und er stellt den drei Jungendorganisationen erneut die Frage, die er Ihnen bereits am 21. April auf der Facebookseite der Jungen Alternative Frankfurt gestellt hat. „Sind Euch die Argumente ausgegangen oder habt Ihr etwa Angst, dass Ihr uns am Ende doch Recht geben müsst?“ Bis heute hat Class keine Antwort auf seine Frage bekommen.

 

Link zur Pressemitteilung auf der Facebookseite der Jungen Alternative Frankfurt

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