Über 200 Zuschauer beim AfD-Themenabend

Über 200 Zuschauer beim AfD-Themenabend

Referent Thorsten Schulte erklärte während des Vortrags seinen Beitritt zur AfD. Zum nächsten Themenabend am 1.3. kommt Bundesvorstand Guido Reil.

Wiesbaden (5. Februar 2018). Der Themenabend im Februar 2018 war gleich in mehrfacher Hinsicht eine bemerkenswerte Veranstaltung für die AfD Wiesbaden und wird noch länger in sehr positiver Erinnerung bleiben.

Zum einen wurde mit 203 Zuschauern im Rheingauviertel ein neuer Zuschauerrekord bei den monatlich stattfindenden Themenabenden aufgestellt. Die Polizei ordnete eine Stunde nach Beginn des Themenabends gegen 20:00 Uhr aufgrund des restlos gefüllten Saales in der dritten Etage des Hilde-Müller-Hauses sogar ein Einlassverbot an. Einige später eintreffende Interessenten mussten deshalb von den Ordnern abgewiesen werden.

Zum anderen erklärte der Referent des Abends, SPIEGEL-Bestseller-Autor („Kontrollverlust“) Thorsten Schulte während des Vortrags seinen Beitritt zur AfD, was die anwesenden Zuschauer begeistert feierten. Auch sein Vortrag „Kontrollverlust in Deutschland und die Folgen für den Mittelstand“ kam beim Publikum gut an. In der anschließenden Fragerunde wurden viele Fachfragen zu finanzpolitischen Themen gestellt und intensiv diskutiert.

Kreissprecher Dr. Eckhard Müller sieht ein Problem auf die AfD zukommen. „Wir fühlen uns sehr wohl im Hilde-Müller-Haus. Hält dieser Zuschauerzuspruch aber an, brauchen wir auf Sicht vermutlich ein noch größeres Bürgerhaus. Zum nächsten Themenabend am 1. März 2018 kommt Bundesvorstandsmitglied Guido Reil. Da wird der Saal vermutlich wieder aus allen Nähten platzen.“ 

Pressemitteilung AfD Kreisverband Wiesbaden Nr. 01 / 2018

 

AfD möchte nach wie vor gerne „öffentlich gestellt“ werden – Was hindert die hessischen Landtagspolitiker eigentlich daran?

Die Parteien im hessischen Landtag haben am gestrigen Donnerstag erneut öffentlich über die AfD geredet. Es ist wie immer in den letzten Wochen und Monaten: es wird in Hessen sehr gern negativ über die AfD geredet, aber auf keinen Fall mit ihr.

Zu diesem bereits mehrfach öffentlich inszenierten Ritual gehört als mittlerweile unverzichtbarer Hauptbestandteil, stets lautstark zu behaupten, man müsse die AfD „öffentlich stellen“. Nur passiert es nie, weil unausgesprochen, aber eindeutig erkennbar, es immer andere Politiker machen sollen, als derjenige sich gerade über die AfD empörende Redner im hessischen Landtag.

Gestern wurde diese Aufgabe auch wieder delegiert. Zum Beispiel an die Politiker in den „Kommunalparlamenten“ (Jürgen Frömmrich, DIE GRÜNEN) oder gleich an die „Gesellschaft“ (Janine Wissler, DIE LINKEN). Je abstrakter, desto besser.

Herr Ministerpräsident Volker Bouffier erhielt im offenen Brief der AfD Wiesbaden am 5. Februar 2016 an ihn, eine konkrete Einladung zum öffentlichen Gespräch mit der AfD am 24. Februar 2016.

Die Spitzenpolitiker aller hessischen Landtagsparteien wissen spätestens seit den Einladungen der AfD Wiesbaden vom 15. Februar 2016 an die Spitzen der Fraktionen, nämlich zu einer Podiumsdiskussion mit Landessprecher Herrn Albrecht Glaser am 24. Februar 2016, dass die hessische AfD gesprächsbereit ist.

Herr Ministerpräsident Bouffier und die Spitzenpolitiker im hessischen Landtag haben sich mit der Aufstellung von Bedingungen für solch einen Dialog (neutraler Veranstalter, neutraler Moderator, längere Vorlaufzeit bei der Einladung) erfolgreich über den Tag der hessischen Kommunalwahl am 6. März 2016 gerettet, anstatt am 24. Februar 2016 mit dem AfD Landessprecher Herrn Glaser in Wiesbaden im Kaisersaal des Bürgerhauses Wiesbaden-Sonnenberg öffentlich zu diskutieren.

Bei allem Verständnis für die verlangten Rahmenbedingungen und die bestehenden anderweitigen terminlichen Verpflichtungen am 24.2.2016 war diese Entscheidung am Ende eine Frage der Prioritätensetzung. So wichtig, die hessische AfD öffentlich zu stellen, war es den Landtagspolitikern vor der Wahl dann wohl doch nicht.

Falls die AfD Wiesbaden mit dieser Vermutung falsch liegt, warum machen Herr Ministerpräsident Bouffier und die Spitzenpolitiker der hessischen Landtagsparteien nach der Wahl, bei der die AfD im Landesdurchschnitt 11,9 % erzielte, die öffentliche Auseinandersetzung mit der hessischen AfD jetzt nicht zur Chefsache und organisieren zu ihren Bedingungen eine öffentliche Diskussion mit den Landessprechern der hessischen AfD? Wer oder was hindert sie eigentlich daran?

Wie glaubwürdig sind die vorgetragenen Sorgen der Politiker im hessischen Landtag über die AfD, wenn sie sich nicht selber darum kümmern?

Glaubt man den gestrigen Aussagen, „bedient die AfD einen in der Gesellschaft bestehenden Rechtsextremismus“ (Nancy Faeser, SPD) und besteht mehr oder weniger aus „rechten Rattenfängern“ (Florian Rentsch, FDP). Ministerpräsident Bouffier sorgt sich gar darum, „diese Gesellschaft beieinander zu halten“.

Die AfD Wiesbaden staunt angesichts solcher heftigen Äußerungen darüber, dass die Dialogbereitschaft der hessischen AfD gestern mit keinem Wort erwähnt wurde und möchte mit dieser Pressemitteilung daran erinnern, dass der Dialog mit den Landessprechern der hessischen AfD jederzeit problemlos möglich ist.

Die AfD Wiesbaden appelliert deshalb an Herrn Ministerpräsident Volker Bouffier und die Spitzenpolitiker des hessischen Landtages, die öffentliche Auseinandersetzung mit der hessischen AfD zur Chefsache zu machen.

Die Wiesbadener AfD bedankt sich herzlich für das Vertrauen der Wiesbadener Bürgerinnen und Bürger

Die Wiesbadener AfD bedankt sich herzlich für das Vertrauen der Wiesbadener Bürgerinnen und Bürger. Dieses Wahlergebnis ist bemerkenswert. Viele Wählerinnen und Wähler waren mit der Arbeit der großen Koalition unzufrieden oder sind der Meinung, dass die AfD die bessere Alternative für die Landeshauptstadt ist. Die wertkonservative AfD wird in den nächsten Wochen, Monaten und Jahren beweisen, dass dieses Vertrauen der Bürger gerechtfertigt ist.

Kreissprecher Dr. Eckhard Müller, der auch auf Listenplatz 1 für das Stadtparlament kandidierte, sagte gestern im TV-Interview mit dem Wiesbadener Kurier: “Wir haben ganz sicher in der Liste der Personen, die jetzt für das Stadtparlament kandidieren, auch genügend qualifizierte Menschen, die für verschiedene Fachgebiete, beispielsweise Ausschüsse, sich dort betätigen können und wir beabsichtigen in die konkrete Sacharbeit dieses Stadtparlaments einzusteigen.”

Viele Politiker anderer Parteien im Wiesbadener Stadtparlament äußerten sich am Wahlsonntag Journalisten gegenüber sehr negativ über die Fähigkeit der AfD, in der Landeshauptstadt in Zukunft lösungsorientierte Sachpolitik zu betreiben.

Für AfD Kreisschatzmeister Robert Lambrou (Listenplatz 2) zeigen diese Aussagen deutlich, wie schwer es vielen Politikern in der Landeshauptstadt anscheinend fällt, dieses Votum der Bürgerinnen und Bürger für die AfD zu akzeptieren.

Der stellvertretende Kreissprecher Michael Obergfell (Listenplatz 3) findet es bemerkenswert, dass sich Politiker zur Zukunft der AfD in den kommenden fünf Jahren äußern, die es noch vor wenigen Tagen nicht einmal geschafft haben, das gute Wahlergebnis für die AfD am 6. März 2016 vorherzusehen.

Im Gegensatz übrigens zur AfD, die seit vielen Wochen sehr überzeugt davon gesprochen hat, in der Landeshauptstadt ein Wahlergebnis von zehn Prozent plus X zu holen und alles dafür zu tun, das X möglichst groß zu gestalten. Was am Wahlsonntag auch eindrucksvoll gelungen ist.

Vielleicht wäre es klüger, dieser AfD in der Landeshauptstadt im nächsten Schritt auch zuzugestehen, dass sie durchaus auch lösungsorientierte Sachpolitik kann.

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